Tuesday November 1, 2011

HDR-Kurs – Teil 2

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Schritt 2: Besorgen Sie sich Ihre Ausrüstung heimlich – Dann stellt Ihr Partner nicht zu viele Fragen

Um ein HDR-Bild herzustellen, benötigen Sie eine Kamera, die folgendes beherrschen sollte:

  • automatische Belichtungsreihen (“Auto-Bracketing” oder “Auto-Exposure”) oder
  • RAW-Dateien (Man kann ein HDR-Bild auch aus einer einzelnen RAW-Datei herstellen.)

Ich stelle auf dieser Website meine Kameraausrüstung für die HDR-Fotografie vor, sie ist deutlich besser organisiert, als der folgende dürftige Streifzug vermuten lässt. Egal, ob Sie noch am Anfang stehen oder ob Sie ein wenig aufrüsten wollen – die vorstehende Geräteliste hält eine Reihe guter Empfehlungen bereit.

Auch wenn man ansprechende HDRs aus einer einzelnen RAW-Datei machen kann, empfehle ich eine Kamera, die automatische Belichtungsreihen beherrscht. Diese Kameras können wenigstens drei Bilder hintereinander vom gleichen Motiv mit unterschiedlichen Belichtungen aufnehmen. Die Fachbegriffe dazu lauten, je nach Fabrikat, Auto-Bracketing, Auto-Exposure oder Exposure Bracketing, zu Deutsch Belichtungsreihen-Automatik. In den Kameramenüs finden Sie vielleicht auch Zahlenangaben, wie beispielsweise -2; 0; +2. Die meisten digitalen Spiegelreflexkameras beherrschen diese Technik von sich aus.

Welche Ausrüstung ich verwende? Leute fragen immer wieder danach und nehmen an: “Wow, Du musst eine tolle Kamera haben.” Ja, gut, ich habe tolle Kameras (eine Nikon D3X und eine D3S als Zweitgerät), doch habe ich viele meiner besten Bilder mit einfacheren Nikons gemacht. Ich würde mich auch nicht als absoluten Apparatefan bezeichnen – ich benutze meine Ausrüstung, um mir die Natur nach meinem Willen zurechtzubiegen und könnte dabei so ziemlich jedes beliebige Material einsetzen. Heute verwende ich professionellere Geräte, weil ich den feinen Unterschied erkannt habe … Irgendwie rechtfertige ich somit große Investitionen für kleine Verbesserungen an meinen Fotos. Ich rechtfertige so manche Dinge in meinem Leben. Aber tun Sie das nicht ebenso? Etwas Fotoausrüstung auf dem Berg von Schuldgefühlen macht da nur wenig aus.

Ich begann mit einer Nikon D70 und wechselte zur D2X bevor ich die D3X bekam, die mir jeden Tag große Freude bereitet. Zudem verwende ich vier Objektive. Für mehr Informationen über die Objektive lesen sie bitte auch weiter in der Rubrik HDR-Kamera.

Ich habe ein riesiges Stativ mit einem fetten seidenweich rotierenden Kopf. Früher hatte ich ein kleines Stativ, das war aber eine zittrige Angelegenheit. Sie brauchen ein solides Dreibein. Wie bitte? Sie wollen kein Stativ tragen müssen? Also wissen Sie! Wenn Sie da draußen wunderschöne Fotos schießen wollen, sollten Sie die Sache etwas ernsthafter angehen. Wenn Sie ein Stativ über die Schulter legen oder es auf aggressive Art halten, kann es als effektive Waffe erscheinen. Wie Sie wissen, bin ich in der ganzen Welt unterwegs, oft in vagen Situationen, da ist ein großes Stativ meist eine wirkungsvolle Abschreckung.

Vorher Nachher

HDR Tutorial

High Dynamic Range Tutorial

High Dynamic Range Tutorial

Die Details in der 100-Prozent-Ansicht. HDR überrascht mit schönen Einzelheiten in dieser pixelgenauen Vergrößerung.

Schritt 3: Sehen Sie die Welt in HDR

Wichtig ist es, gute HDR-Vorlagen auszuwählen. Ich suche immer nach extremen Lichtwerten in einem vorliegenden Motiv.

Neue Sicht auf die Welt

Stellen Sie sich ein Motiv mit extrem hellen und extrem dunklen Partien vor, und wie Sie es im wahren Leben wahrnehmen. Dennoch wissen Sie, dass ein Foto davon nie genauso aussehen würde. Außerdem würden Sie sich nicht trauen, ein Foto direkt mit Blickrichtung zur Sonne aufzunehmen – stimmt’s? Nun: Mit HDR geht das. Es wird Ihnen eine neue Welt eröffnen. Je mehr HDR-Bilder Sie aufnehmen und verarbeiten, desto besser werden Sie das Licht und die Welt, in der wir leben, schätzen lernen.

In den letzten Jahren habe ich bemerkt, wie sich meine Art, die Welt zu sehen, von der anderer Menschen unterscheidet. Das ist eine dieser uralten Fragen: “Ist Grün für Dich das gleiche wie für mich? Es kann doch sein, dass Du nur das Wort Grün benutzt, was Du jedoch siehst, nenne ich Gelb!” Ja, diese Frage trifft auch auf HDR zu. Ich selbst sehe die Welt in HDR und behalte sie so in Erinnerung. Ich bewundere diese Bilder nur zu gern. Inzwischen weiß ich, dass etwa 80 Prozent der anderen Menschen genauso fühlen. Dieser Anteil ist ziemlich gleichbleibend, egal ob ich an Universitäten, vor Fotoclubs oder in Seminaren rede. Und wenn Sie schon so weit gelesen haben, dann sehen Sie die Welt ganz sicher so wie ich. Und Sie sind hoch erfreut, eine neue Wahrheit erkannt und endlich herausgefunden zu haben, wie Sie zukünftig die Bilder, die Sie umgeben, im wahrsten Sinne aufnehmen wollen.

Das bedeutet natürlich, dass 20 Prozent der Menschheit die Welt nicht so sehen wie wir. Sie verachten HDR-Fotografie auf das Schärfste. Manchmal trifft man auf Vertreter der alten Schule, die glauben, dass Bildbearbeitung Teufelszeug sei. Doch in den meisten Fällen, da bin ich überzeugt, sehen sie die Welt einfach nicht auf diese Weise. Ihre Sicht auf die Welt entspricht genau den normalen Bildern, die eine Kamera ausspuckt. Das ist okay … ich will niemanden überzeugen. Schließlich können wir ja nicht jeden glücklich machen.

Ein gutes Beispiel für extreme Lichtwerte

Wir arbeiten heute an einem Foto, das ich von einem Space Shuttle in der Nacht vor dem Start aufgenommen habe. Wir gehen Schritt für Schritt vor.

Das ist ein gutes Beispiel, um Ihre Hirnaktivität auf Lichtwerte zu lenken. Sie erinnern sich, was haften bleibt, wenn Ihre Augen vor Ort überall hin reisen. Behalten Sie dies im Gedächtnis, wenn Sie in Ihrem Haus oder in Ihrer Umgebung unterwegs sind, wenn Sie in Ihrer Stadt umherfahren – Sie nehmen genau wahr, wie Ihr Hirn die Lichtwerte filtert, was Ihre Kamera hingegen nicht vermag.

Schritt 4: Nehmen Sie Ihre automatische Belichtungsreihe auf und seien Sie bereit für HDR

Stellen Sie an Ihrer Kamera den Belichtungsmodus Blendenpriorität ein. Das ist wichtig, denn Sie wollen ja nicht, dass die einzelnen Bilder unterschiedliche Tiefenschärfebereiche aufweisen.

Aktivieren Sie die automatische Belichtungsreihe. Wenn Sie drei Bilder in der Belichtungsreihe haben wollen, verwenden Sie Lichtwerte von -2; 0; +2. Meine Nikon D3x stelle ich fünf Bilder mit -2; -1; 0; +1; +2 ein, nutze aber davon meist nur die drei Aufnahmen bei -2; 0; +2, weil die Kamera nur eine Schrittweite von einem Lichtwert unterstützt. Ich denke, dass der Bereich zwischen -2 und +2 in 95 Prozent aller Fälle zufriedenstellende Ergebnisse bringt. Eine Ausnahme bildet hingegen die Aufnahme eines sehr dunklen Innenraums, während es hinter den Fenstern im Außenbereich extrem hell ist.

Andere Hinweise:

  • Für 95 Prozent aller Motive ist der Belichtungsbereich von -2 bis +2 ausreichend.
  • Fotografieren Sie, wenn möglich, im RAW-Format. JPG ist zwar in Ordnung, aber RAW-Dateien bieten Ihnen bei der späteren Bildentwicklung mehr Flexibilität. RAW-Fotos enthalten viel mehr Informationen als JPGs. Bedenken Sie aber, dass bei der späteren Entwicklung in Photomatix RAWs nicht die bessere Wahl gegenüber JPGs sind.
  • Verwenden Sie ein Stativ – es sei denn, Sie haben die Standfestigkeit eines hoch entwickelten Terminator-Roboters.
  • Kein Stativ zu verwenden, ist kein Problem, denn Photomatix kann die Bilder für Sie ausrichten.

Hier sehen Sie fünf Bilder der Belichtungsreihe des Space Shuttles.

HDR Tutorial

Die fünf Bilder. Sie wurden mit fünf verschiedenen Belichtungswerten zwischen -2 und +2 aufgenommen.

Schritt 5: Die Verwendung von Photomatix Pro

Jetzt ist es Zeit, Photomatix zu starten und es mit HDR krachen zu lassen. Okay, das hört sich blöd an. Im wahren Leben würde ich es nie krachen lassen. So einer bin ich nicht.

Photomatix konvertiert Ihre Bilderserie in ein HDR-Bild. Sie unterziehen es einer Tonwert-Kompression (Tonemapping) und speichern es als JPG-Datei. Ich führe Sie durch diesen Prozess.

Sie können Photomatix auf verschiedene Arten einsetzen:

  • um ein HDR-Bild aus mehreren Aufnahmen einer Belichtungsreihe zu generieren (die übliche Variante für Anfänger und in diesem Kurs beschrieben)
  • um nach einem Fototermin einen ganzen Stapel von HDRs herzustellen
  • um eine einzige RAW-Datei in ein HDR-Bild zu konvertieren

Betrachten wir den ersten Schritt im Detail. Nach dem Start von Photomatix sehen Sie zunächst ein Menü. Ich verwende Photomatix 4.1, neue Versionen erscheinen laufend. Neuere Ausgaben sollten mit geringen Abweichungen von den folgenden Abbildungen ebenso funktionieren.

Hinweis: Sie werden bemerken, dass ich fünf JPG-Dateien verwende. Mit Lightroom habe ich sie aus fünf RAW-Dateien konvertiert. Sie können die RAW-Bilder auch mit Photomatix öffnen, dann erledigt Photomatix die Umwandlung von sich aus. Im Gespräch mit Photomatix-Entwicklern habe ich jedoch erfahren, dass man die Konvertierung besser selbst vornimmt.

HDR Tutorial

Nach einem Klick auf "Belichtungsreihe laden" (Load Bracketed Photos) wählen Sie "Durchsuchen ..." (Browse ...), um zu den Bilddateien zu gelangen.

Wählen Sie die gewünschten Bilder und klicken Sie OK. Sie sehen dann die unten abgebildete Dialogbox. Folgendes kann eingestellt werden:

Hinweise:

  • Wenn Sie glauben, dass Sie die Kamera bei der Aufnahme bewegt haben, aktivieren Sie das Kästchen “Ausgangsbilder ausrichten” (Align source images).
  • Falls es im Bild zu einer Bewegung oder zu Geisterbildern gekommen ist, wählen Sie “Geisterbilder entfernen” (Reduce ghosting artifacts). Diese Option öffnet eine weiteres Fenster, in dem Sie jenen Bereich des Fotos auswählen können, in dem Geisterbilder auftreten. Anschließend können Sie auswählen, welchen Bereich eines anderen Fotos aus der Serie Sie an Stelle des Geisterbilds setzen möchten.
  • Wenn Sie mit einem hohen ISO-Wert fotografiert haben oder starkes Bildrauschen erwarten, wählen Sie “Rauschreduzierung” (Reduce noise on).
  • Falls Sie ein Objektiv oder ein Motiv haben, das störende chromatische Abberationen (diese hässlichen lilafarbenen und grünen Konturen, die bei einer 100-Prozent-Vergrößerung manchmal auftauchen) aufweist, wählen Sie die entsprechende Option, um den Bildfehler zu minimieren.

Seien Sie beruhigt: Sie können in diesem Dialogfenster keine falschen Entscheidungen treffen.

Preprocess Photomatix

Die Vorverarbeitungs-Optionen (Preprocessing Options) gestatten einige Auswahlen, mit denen die gesamte Bildverarbeitung beeinflusst werden kann. Keine Angst, keine der Auswahlmöglichkeiten ist nachteilig!

Klicken Sie auf OK (Preprocess), und Ihr Rechner beginnt zu rattern wie eine ganze Computerarmee beim Erzeugen eines einzigen Bildes aus einem Pixar-Film. Bedenken Sie, dass die Auswahl von Optionen die Verarbeitungszeit verlängert.

Jedes Bild ist anders. Es gibt keine allgemein gültige Voreinstellung für diese Regler. Bestimmt gibt es aber falsche Einstellungen. Ich bin mir sicher, dass Sie schon eine Menge schrottiger HDR-Bilder gesehen haben. Unten finden Sie ein Beispiel für ein wirklich überdrehtes Bild. Das mag cool sein, wenn Ihre Freunde Drogen nehmen und Laserlicht genauso gern mögen, wie Ihre irren HDRs. Doch die meisten Leute können sowas nicht leiden. Es ist besser, wenn Sie sich meine alten Arbeiten nicht ansehen. Auch sie sind ein wenig übertrieben. Mich schaudert’s, wenn ich nur daran denke. Sehen Sie sich bitte nur das neuere Zeugs an. Herzlichen Dank.

Nun, ich zeige meine alten Sachen dennoch, um zu verdeutlichen, welche großen Fortschritte man in kurzer Zeit erreichen kann. Ich hoffe, es ist für Sie genauso inspirierend, wie peinlich für mich.

High Dynamic Range Tutorial

Keine HDR-Drogen für HDR-Freunde.

Oben sehen Sie die von mir gewählten Einstellungen. Sie sind viel zu übertrieben. Die wichtigste Option ist “Lichtwirkung” (Lighting adjustments). Setzen Sie diese vorsichtig ein – Ihren Mitmenschen zuliebe.

In der nächsten Abbildung sehen Sie die Standardeinstellungen. Falls Ihnen die vielen Regler Angst machen, wählen Sie einfach eines der Vorschaubildchen auf der rechten Seite, und los geht’s. Im Rest dieses Kursteiles zeige ich Ihnen, wie ich diese Regler einsetze.

High Dynamic Range Tutorial

Dies sind die Standardeinstellungen in Photomatix. Da jedes Foto unterschiedlich ist, empfehle ich Ihnen, sich mit den Reglern vertraut zu machen und mit ihnen zu spielen.

Jetzt ist es an der Zeit, die richtigen Einstellungen für dieses Bild vorzunehmen. Denken Sie daran: Keine dieser Justagen ist in Stein gemeißelt:

  • Stärke (Strength) – Halten Sie diesen Wert bei 100%. Erscheint er zu stark, können Sie ihn später in Photoshop zurückdrehen, falls Sie in die fortgeschrittene Bearbeitung einsteigen wollen.
  • Farbsättigung (Color Saturation) – Verwenden Sie eine gemäßigte Einstellung, übersättigen Sie das Foto nicht. Noch einmal: Jedes Foto ist verschieden. Es gibt einen Unterschied zwischen knackigen und überdrehten Farben. Denken Sie daran: Bei HDR geht es um Licht und nicht um Übersättigung!
  • Helligkeit (Luminosity) – Sie wird für den “malerischen Effekt” benutzt. Je weiter nach rechts, desto weniger Kontrast wird das Foto enthalten. Falls Sie bei einer Tageslichtaufnahme Probleme mit “Halos” haben, hilft es, diesen Regler ganz nach rechts zu schieben.
  • Detailkontrast (Detail Contrast) – Ein wundersamer Regler, der Detailreichtum und Farbschwankungen in geringem Maße beeinflusst. Wie auch bei den anderen gilt: Spielen Sie damit, bis sich das Ergebnis gut anfühlt und aussieht. Je weiter nach rechts, desto stärker werden der Grunge-Stil und der Dunkelkontrast angehoben.
  • Lichtwirkung (Lighting Adjustments) – Das ist ein wichtiger Regler, der den HDR-Effekt der Aufnahme einstellt. Je weiter nach links, desto psychodelischer wird’s.
  • Weißpunkt & Schwarzpunkt (White Point & Black Point) – Belassen Sie den Schwarzpunkt nicht an der linken Seite, wo der Regler per Standardeinstellung steht. Ein wenig Schwarz im Bild bringt die Farben zum Schwingen. Stellen Sie den Weißpunkt so ein, dass die hellen Partien im Bild nicht ausgefressen sind.
  • Alle anderen Regler? Sie sind interessant, aber ehrlich gesagt, verwende ich sie nicht oft. Ich möchte jetzt nicht Ihre wertvolle Zeit vergeuden und oft ignorierte Einstellungen tiefgehend betrachten.
High Dynamic Range Tutorial Photo

Die Pfeile markieren die von mir am häufigsten genutzten Regler.

Wenn alle Regler richtig eingestellt sind, klicken Sie auf Verarbeiten (Process) und speichern Sie das Ergebnis.

Fertig!

Diesen Teil können Sie nun abhaken. :) An diesem Punkt angelangt, haben Ihre Fotos schon eine beeindruckende Änderung erfahren.

Doch ich unternehme noch einige weitere Schritte. Das sind fortgeschrittene Techniken. Sie verleihen dem Bild den letzten Schliff, was manchmal an Besessenheit grenzt. Ich beschreibe sie in Teil 3 – Fortgeschrittene Techniken, weiß aber, dass sie nicht unbedingt nötig sind.

Die folgenden Schritte beschreiben, wie man das Bild säubert, das Rauschen reduziert und Details schärft.

Weiter zu Teil 3 – Fortgeschrittene Techniken

Möchten Sie alle weiteren Schritte sehen? Dann geht’s hier weiter zu Teil 3.

Eine kleine Anzeige

Darf ich Ihnen etwas über den elfstündigen Videokurs erzählen? Wenn Sie sehen wollen, wie ich diese Sachen mache, kann das eine großartige Möglichkeit für Sie sein … unten finden Sie eine kleine Vorschau. Erfahren Sie mehr darüber auf der Seite zum Teil 3.